Neuheiten von Sucht Schweiz - März 2012


Liebe Leserinnen und Leser

Wenn Sie in diesen Tagen durch Ihre Stadt flanieren, ist Ihnen vielleicht (und hoffentlich) die Plakataktion "Spielen ohne Sucht" aufgefallen...
Seit dem 12. März hängen in 16 Deutschschweizer Kantonen Plakate in den Strassen, welche für das Thema sensibilisieren sollen. Diese Kampagne ist eine der Massnahmen des seit 2009 lancierten Programms Glücksspielsuchtprävention, welches von den Kantonen gemeinsam aus der Präventionsabgabe der Swisslos finanziert wird. Die sieben Wochen dauernde Plakatkampagne soll auf die Thematik des problematischen Glücksspiels aufmerksam machen. Mehr dazu finden Sie in der entsprechenden Medienmitteilung.
Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre!

Medienmitteilung: Alkoholkonsum von Frauen und Gleichberechtigung: Ein möglicher Zusammenhang?

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Eine aktuelle Studie von Sucht Schweiz liefert neue Elemente zu der Frage, welche Faktoren den Alkoholkonsum von Müttern beeinflussen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Massnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen den Alkoholkonsum von Müttern senken können. Weiterlesen...

   

Medienmitteilung: Spielen ohne Sucht: Eine interkantonale Sensibilisierungskampagne

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In der Schweiz spielen schätzungsweise 80 000 bis 120 000 Menschen auf problematische Weise Glücksspiele. Dies kann für die Spielerinnen und Spieler, aber auch für deren Angehörige schwerwiegende Folgen haben. Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, lancieren 16 Deutschschweizer Kantone eine gemeinsame Präventionskampagne. Diese will die Website www.sos-spielsucht.ch, die Online-Beratung und die Telefonhelpline 0800 040 080 bekannt machen und für die Risiken des Glücksspiels sensibilisieren. Weiterlesen...

   

Neue Materialien zum Thema Glücksspielsucht

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Spielen ohne Sucht. Flyer SOS-Spielsucht

Der Flyer macht Betroffene und Angehörige auf die bestehenden Unterstützungs- und Beratungsangebote aufmerksam und kann gratis bestellt und heruntergeladen werden.

Spielen ohne Sucht. SOS-Spielsucht Visitenkarte

Bei Fragen zum Thema Glücksspiel: Auf der Visitenkarte finden Sie die Nummer der Helpline und die Internet-Adresse von SOS-Spielsucht. Auch sie kann gratis bestellt und heruntergeladen werden.

     

Flyers für Jugendliche mit neuem Layout!

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Nach den Ausgaben zu den Themen Tabak und Wasserpfeife sind nun auch die Flyers zu anderen Themen in einem neuen Layout erhältlich und können gratis bestellt und heruntergeladen werden:

     

Die Bibliothek

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Neu im Bestand unserer Fachbibliothek ist unter anderem folgende Publikation des Autors Isidor Wallimann [et al.] :

Sozialpolitik nach dem Verursacherprinzip: Beispiele der Anwendung bei Sucht, Gewichtsproblemen, Medikamentenmissbrauch, Arbeitslosigkeit, Prostitution (Ref: U1-51)

 

Dieses einzigartige Buch ist der "Praxisband" des bekannten und renommierten Experten im Bereich der modernen Sozialpolitik. In mehr und mehr Ländern wird punktuell das Verursacherprinzip auch in der Sozial- und Gesundheitspolitik angewendet, leider zu bruchstückhaft und oft wenig reflektiert. Sozialpolitik nach dem Verursacherprinzip ist genau jenes Thema, dass kontroversiell diskutiert wird. Prominente Fallbeispiele wie z.B. im Bereich der Tabakindustrie in den USA prägen die Diskussion und gesellschaftspolitischen Diskurse (...) Das Verursacherprinzip kann mit verschiedenen Methoden angewendet werden. Sie sind politisch mehr oder weniger gut akzeptiert und haben unterschiedliche Wirksamkeit. Hier ist die Debatte voll im Gang. Viel davon ist uns schon seit 40 Jahren aus der Umweltpolitik bekannt. Dieses Buch zeigt an aktuellen Beispielen einige Möglichkeiten (und Schwierigkeiten) auf, das Verursacherprinzip in der Sozialpolitik systematisch anzuwenden. [Ed.]

 

Hier finden Sie eine Auflistung der neuen Buchtitel unserer Fachbibliothek, die kürzlich angeschafft wurden.

   

Neue Publikationen der Forscherinnen und Forscher von Sucht Schweiz

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Special Issue of the Journal of Early Adolescence "Early Adolescent Health in Cross-National Perspective":

de Looze, M., Pickett, W., Raaijmakers, Q., Kuntsche, E., Hublet, A., Nic Gabhainn, S., et al. (2012). Early risk behaviors and adolescent injury in 25 European and North American countries: A cross-national consistent relationship. Journal of Early Adolescence, 32(1), 104-125. DOI 10.1177/0272431611414062. Also available: direct link.

Farhat, T., Simons-Morton, B., Kokkevi, A., van der Sluijs, W., Fotiou, A., & Kuntsche, E. (2012). Early adolescent and peer drinking homogeneity: Similarities and differences among European and North American countries. Journal of Early Adolescence, 32(1), 81-103. DOI 10.1177/0272431611419511. Also available: direct link.

Kuntsche, E. (2012). Culturally different and yet alike - Introduction to the Special Issue "Early Adolescent Health in Cross-National Perspective" Journal of Early Adolescence, 32(1), 5-13. DOI 10.1177/0272431611432714. Also available: direct link.


Hier finden Sie alle Veröffentlichungen von 2010 bis 2012 auf einen Blick: die aktuelle Publikationsliste.

Eine Übersicht aller Forschungspublikationen von Sucht Schweiz finden Sie ausserdem in der Datenbank SAPHIR

   

Online-Umfrage von Infodrog zu Legal Highs und zu neuen synthetischen Substanzen

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Bislang ist wenig über die Verbreitung und die Risiken von „Legal Highs“ und „Research Chemicals“ (psychoaktiv wirksame neue Substanzen wie Spice oder Mephedron) bekannt. Warum die Konsumenten und Konsumentinnen diese Produkte konsumieren, und welche negativen Auswirkungen der Konsum mit sich bringen kann, ist noch weitgehend unerforscht. Diese Online-Befragung soll hierzu erste Erkenntnisse liefern. Die Ergebnisse tragen zur Entwicklung von Hinweisen zu einem risikobewussten Umgang mit Legal High-Produkten bei. Weiterlesen...

     

Unsere Terminvorschläge

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10. Mai 2012

Familie - Alkohol - Gewalt. Gefangen im System?

10. Mai 2012, Technopark Zürich
Fachtagung im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme (ZFA) 

Die Alkohol- und Suchtprobleme eines Elternteils gehen oft mit vielfältigen
Schwierigkeiten in der Familie einher. Häufig kommen Angst, Mangel an emotionaler Zuwendung und Geborgenheit, Gewalt, Vernachlässigung und Missbrauch dazu. Die betroffenen Kinder haben später ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst Sucht- oder andere Störungen zu entwickeln. Doch auch diese Kinder haben gute Chancen für eine gesunde Entwicklung, wenn sie so früh wie möglich und so lange wie nötig adäquat unterstützt werden. Deshalb ist Sucht ein fachübergreifendes Thema. Ein systemischer Blick auf den Familienkontext und das soziale Umfeld ist erforderlich, damit eine Unterstützung effizient
ist und nachhaltig wirken kann (...) Die ZFA möchte Fachpersonen aus verschiedenen Arbeitsfeldern über die Wechselwirkungen von Alkohol und Gewalt im Familienkontext sowie die Auswirkung auf das Kindswohl informieren und zu einem fachübergreifenden Austausch einladen. Ziel ist, die Eltern und Kinder beim Ausstieg aus der Sucht-Gewalt-Spirale zu unterstützen.

Das ausführliche Programm.
Onlineanmeldung
     
13. Juni 2012

Wie gelingt es, die Gesundheitsförderung in den Schulen langfristig zu verankern?

13. Juni 2012, Universität Bern, UniS
Schweizerische Fachtagung bildung + gesundheit Netzwerk Schweiz

Das Angebot an Projekten, Materialien und Dienstleistungen für Schulen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention ist riesig. Es reicht von Eintagsfliegen bis hin zu nachhaltigen Projekten und von direktiven zu partizipativen Ansätzen. Zunehmend äussern Schulen Unmut über diesen "Wildwuchs", die unterschiedliche Qualität und die fehlende Koordination. Fachleute sind gefordert, sich konzeptionell auf einen Diskurs einzulassen und ihre Arbeit kritisch zu reflektieren.
Die Fachtagung richtet sich an alle Fachpersonen der schulischen Gesundheitsförderung und Prävention: Projektanbietende, Forschende, Verwaltende, Aus- und Weiterbildende, Schulleitende, Schulsozialarbeitende, SchulpsychologInnen, Schulberatende sowie an weitere am Thema interessierte Fachpersonen.
Die Referate werden in deutscher Sprache gehalten. Simultanübersetzung auf Französisch. Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2012.

Das ausführliche Programm.
     
 
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