Medienmitteilung: Notwendige Unterstützung bei Alkoholproblemen |
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Mit einer nationalen Kampagne am Postschalter macht Sucht Info Schweiz eine breite Öffentlichkeit auf alkoholbedingte Risiken aufmerksam. Sie zeigt, wo sich der Alkohol negativ auswirkt und was die Prävention leisten kann. Ab dem 11. Oktober erhält die Kundschaft in mittelgrossen Postzentren eine Parkscheibe mit Flyer. (11/10/2010). Mehr... |
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Prävention: Suchtmittelkonsum während der Lehrzeit: Wie man vorbeugen und reagieren kann |
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Wie sollen Ausbildungsverantwortliche reagieren, wenn die Jugendlichen im Betrieb kiffen, Alkohol trinken oder rauchen? Wie kann ein Lehrbetrieb Suchtproblemen vorbeugen? Der 28-seitige Ratgeber für Ausbildungsverantwortliche wurde grafisch neu gestaltet und kann erstmals auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden. In der Broschüre finden sich umfassende Informationen, konkrete Verhaltenstipps und ein Schema für ein schrittweises Vorgehen, wenn Probleme auftauchen. Auch setzt sich der Ratgeber mit heiklen Fragen und konkreten Konfliktsituationen auseinander. Zum Bestellen und/oder Herunterladen.
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Prävention: Info online für Jugendliche |
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Im Internet surfen, chatten, gamen und sich in Foren austauschen ist unterhaltsam, macht Spass, vertreibt die Zeit und kann sogar lehrreich sein. Viele verbringen einen Teil ihrer Freizeit online. Dagegen ist nichts einzuwenden. Wie bei allem kann man es aber auch hier übertreiben...
Dieses neue Infoblatt wendet sich direkt an Jugendliche. Es steht hier zum Download zur Verfügung. Eine Papierversion ist demnächst gratis bestellbar.
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Aktualisierungen in unseren Statistikseiten mit Infos und Fakten zu Alkohol, illegalen Drogen und Medikamenten |
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- Diagnose "Alkoholabhängigkeit" [Kodegruppe F10.2 (F1020-F1026)], Haupt- und Nebendiagnosen in Schweizer Spitälern (2008)
- Alter der Klientinnen und Klienten mit dem Hauptproblem Alkohol bei Aufnahme in eine spezialisierte stationäre Institution, nach Geschlecht (2006 - 2009)
- Positive HIV-Tests: Hauptsächliche Ansteckungswege (Entwicklung von 1994 bis 2009)
- Geschlecht und Alter von Personen bei Eintritt in eine stationäre Drogentherapie (Entwicklung von 2004 bis 2009)
- Alter bei Beginn des regelmässigen Konsums der Hauptproblemsubstanz bei Klientinnen und Klienten in stationären spezialisierten Institutionen im Jahr 2009
- Anzahl der Patientinnen und Patienten in Substitutionsprogrammen (Methadon) im Jahr 2008
- Anteil (in %) der Klientinnen und Klienten welche bei Aufnahme in eine stationäre, auf Probleme mit legalen Suchtmitteln spezialisierte Institution Medikamente als Hauptproblem oder als Nebenproblem hatten, nach Geschlecht (für die Jahre 2006 - 2009)
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Neue Publikationen der Forschung |
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- Annaheim, B., Scotto, T. J., & Gmel, G. (2010). Revising the Cannabis Use Disorders Identification Test (CUDIT) by means of Item Response Theory. International Journal of Methods in Psychiatric Research, 19(3), 142-155. Zusammenfassung.
- Gossrau-Breen, D., Kuntsche, E., & Gmel, G. (2010). My older sibling was drunk – Younger siblings' drunkenness in relation to parental monitoring and the parent–adolescent relationship. Journal of Adolescence, 33(5), 643-652. Zusammenfassung.
- Kuendig, H. (2010). Estimation du nombre de personnes alcoolo-dépendantes dans la population helvétique (Rapport de recherche No 56). Lausanne: Addiction Info Suisse. PDF.
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Die Bibliothek |
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Komasaufen, Kampftrinken, Kofferraumsaufen: ein Blick auf Motive, Anlässe und subjektive Bedeutungen des Alkoholkonsums bei Jugendlichen lohnt sicher. Sind alkoholkonsumierende Jugendliche sozial- und problembelastet und/oder genuss- und erlebnisorientiert? Welche Rolle spielen "Risikoverhalten" und das Austesten von Grenzen? Aspekte der Selbst- und Fremdgefährdung bei hohem Alkoholkonsum und gesundheitliche Risiken werden zu Recht intensiv diskutiert. Genuss, Unterhaltung, "Rauscherlebnis", Spaß und Action werden dem gegenüber von Jugendlichen häufig als Motive für Alkoholkonsum angeführt. Bei Alkoholprävention sind unterschiedliche Arbeitsfelder der Jugendhilfe tangiert. Innerhalb der Strukturbedingungen der Nürnberger Jugendhilfe betrifft Alkoholprävention z. B. die Arbeitsfelder Offene Jugendarbeit, Streetwork, ordnungsrechtlicher und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, Suchtprävention und Erziehungsberatung. AdressatInnen sind neben Kindern und Jugendlichen auch Eltern, MultiplikatorInnen und Fachkräfte aus dem Bereich Schule und Jugendhilfe, Öffentlichkeit, (Kommunal) Politik sowie, insbesondere im Bereich Jugendschutz, auch VeranstalterInnen, AnbieterInnen und Gewerbetreibende. Notwendig ist ein abgestimmtes und langfristig angelegtes Arbeitsprogramm Alkoholprävention auf kommunaler Ebene. Welche Angebote, Maßnahmen, Qualitätsstandards und Erfolgskriterien sind dabei zu berücksichtigen? Wie können die Begriffe Erziehungskompetenz und Erziehungsverantwortung in der Arbeit mit Eltern fachlich belegt werden? Welche präventiven und repressiven Maßnahmen sind im Rahmen des Jugendschutzes im Bereich Billig- und Saufpartys, Diskotheken, Kirchweihen, Volksfeste und Alkoholverkauf z.B. an Tankstellen, angemessen und zielführend? Welche Kooperationen und Kooperationspartner sind dazu notwendig?
Sonstige neue Anschaffungen.
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Dokumentation und Wissensmanagement |
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Der halbjährlich erscheinende Monitoringbericht von Sucht Info Schweiz greift neue Studien aus der Suchtforschung sowie relevante Ereignisse im Bereich der Suchtpolitik auf, fasst diese kurz zusammen und liefert Kommentare. Im neuesten Bericht, der die Zeitspanne von April bis September abdeckt, werden Studien aufgegriffen, welche die Auswirkungen von Rauchverboten in der Gastronomie untersucht haben, es gibt einige Beiträge zu Testkäufen von Alkohol und Tabak und nicht zuletzt werden auch die Totalrevision des Alkoholgesetzes sowie der neue Bericht "Herausforderung Sucht" thematisiert.
Der Monitoringbericht richtet sich an Fachpersonen aus dem Suchtbereich und an alle interessierten Personen. Er wird als PDF-Dokument versandt. Für Bestellungen und Abonnemente wenden Sie sich bitte an Frau Claude Saunier (csaunier@addiction-info.ch, Tel. 021 321 29 85).
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| 19. November 2010 |
Eine Initiative der Forel Klinik und des Kompetenzzentrums Südhang
Bei der Behandlung der Alkoholkrankheit wird ein Absolutheitsanspruch gestellt, dem weder die Patienten noch deren Ärzte gerecht werden können. Als Erfolg zählt für viele nur die lebenslange Abstinenz! Ein theoretisches Maximum freilich, welches in der Praxis nur von einem Drittel der Patienten erreicht wird. Wurde jahrzehntelang falsch behandelt, wurde von den Patienten zuviel verlangt oder kann doch nur ein kleiner Anteil der Patienten von diesen "abstinenzrelativierenden" Methoden profitieren? Dieser und anderen Fragen um das Thema Abstinenz soll an der Fachtagung nachgegangen werden. Dazu werden namhafte Expertinnen und Experten eingeladen, die mit interdisziplinären Beiträgen den aktuellen Stand der Diskussion vermitteln. Anmeldefrist ist der 2. November.
Das Programm der Fachtagung.
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| 30. November 2010 |
Wie ist es im Jahr 2010 um dessen Identität beschaffen? Die Konferenz konzentriert sich auf das Verhältnis zwischen Vater und Kindern im Jugendalter und den unzähligen Fragestellungen, die mit dieser Beziehung einhergehen.
Die moderne Gesellschaft hat die Familie in den letzten 30 Jahren umstrukturiert. Die traditionellen Rollen von Mutter und Vater haben sich so stark gewandelt, dass die daraus resultierende Verunsicherung manchmal tiefgehende Identitätskrisen auslösen kann. Der Vortragende dieses Tages kommt aus Besançon, Monsieur Jean-Luc Tournier, Psychosoziologe, Psychotherapeut und Berater in sozialen Institutionen. Eine Simultanübersetzung der Konferenz (französisch/deutsch) ist vorgesehen. Anmeldefrist ist der 23. November.
Das (französischsprachige) Programm.
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Veranstaltungen und Weiterbildung |
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Unsere Agenda bietet einen Jahresüberblick auf spezifische Veranstaltungen im In- und Ausland |
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