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Doping

Die Einnahme leistungssteigernder Mittel rückt mehr und mehr ins Zentrum des Interesses der Suchtprävention

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Doping im Alltag - (Neben-)Wirkung der Leistungsgesellschaft

Sucht Schweiz hat zum Thema "Leistungssteigernde Mittel" ein Grundlagenpapier erarbeitet. 

Im Rahmen einer nationalen Tagung von Sucht Schweiz haben Fachpersonen die Thematik aus dem Blickwinkel der öffentlichen Gesundheit, aus ethischer, neuropharmakologischer und aus suchtmedizinischer Sicht beleuchtet. Eine der Schlussfolgerungen war, dass der Gebrauch bzw. Missbrauch von Dopingmitteln im Alltag zur Zeit (noch) kein vorrangiges Problem für die Suchtprävention und -beratung darstellt. Dennoch aber gilt es, die "schleichende" Medikalisierung unseres Alltags im Auge zu behalten. Wenn beim Vorliegen von (psycho-) sozialen Problemen die "Lösung" ausschliesslich in der Einnahme von Medikamenten gesehen wird, ist dies eine Reduktion auf die körperliche Ebene, so der Pharmakologe Felix Hasler, einer der sechs Referenten. Die Berücksichtigung der psychischen und sozialen Ebene fehlt bei einem solchen Zugang.

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